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Der Fuhrpark in der Wertschöpfungskette
Mobilität ist ein Wirtschaftsgut von zentraler Bedeutung. Mobilität gibt es aber nicht zum Nulltarif, weder zu Land, zu Wasser noch in der Luft. Doch gerade das Autofahren hat sich drastisch verteuert. Wo steht der Fuhrparkbetrieb in der Wertschöpfungskette – und wo könnte er stehen?

Seit 2000 sind die Fahrzeugausgaben um rund 15 % gestiegen. Etwa 30 % der Neuzulassungen entfallen auf gewerbliche Fahrzeuge, wogegen sich der Privatbereich rückläufig entwickelt. Der Einzelne wird dadurch nicht zwangsläufig weniger mobil, denn viele Firmenfahrzeuge können auch privat genutzt werden. Es kann jedoch nicht sein, dass die zunehmenden Belastungen einseitig durch die Unternehmen abgefedert werden.

Flexible Car Policy
Firmenfahrzeuge sind Erfolgsfaktor und Motivationsinstrument. Leichtsinn am Steuer oder Nachlässigkeit bei der Fahrtenbuchführung müssen trotzdem nicht sein. Was spricht dagegen, eine vertragsgemäße Fahrzeugnutzung einzufordern? Eine moderne Car Policy sollte in keinem Unternehmen fehlen. Oft werden nur allgemeine Überlassungsvereinbarungen getroffen und selten wird die Einhaltung der Vereinbarungen konsequent überprüft. Vermehrte Unfallschäden, Ausreißer bei Kilometerleistung oder Kraftstoffverbrauch fallen leicht unter den Tisch. Dabei ließen sich solche Fälle deutlich reduzieren. Das Controlling lässt sich z.B. durch ein elektronisches Fahrtenbuch unterstützen. Erfahrungen mit dem zertifizierten Fahrtenbuch der PINCAR Suite zeigen, dass sich allein durch dieses Instruments die Kilometerleistung pro Flottenfahrzeug verringern lässt. Weniger Kilometer bedeuten weniger Treibstoffverbrauch, weniger Verschleiß, weniger Reparaturen und einen höheren Restwert beim Wiederverkauf.

Gerechte Kostenverteilung
Auch wenn die Privatnutzung von Dienstwagen offiziell untersagt ist, wird sie häufig stillschweigend geduldet. Für lückenhafte Aufzeichnungen über die Fahrzeugnutzung steht im Zweifelsfall allerdings das Unternehmen gerade. Warum aber sollte Mitarbeitern der Zugriff für private Zwecke verwehrt werden, zumal der Bedarf steigt, je weniger Privatfahrzeuge zugelassen werden? So macht es durchaus Sinn, etwa nicht ausgelastete Poolfahrzeuge gegen eine angemessene Kostenbeteiligung zur Verfügung zu stellen.

Unfallfreies Fahren belohnen
Ein anderer Aspekt betrifft die Kfz-Versicherung: Die Vollkaskoversicherung lohnt für Neufahrzeuge oder bei niedrigen Schadenfreiheitsrabatten. In Firmenflotten ist sie meist obligatorisch. Vertragliche Vereinbarungen zur sachgemäßen Nutzung von Firmenfahrzeugen können das Schadensrisiko erheblich mindern. Wird unfallfreies Fahren zudem belohnt, z. B. gehaltsabhängig oder in Form von Prämienzahlungen, sind enorme Einsparungen möglich. Die Vollkaskoversicherung wird spätestens ab einer bestimmten Fahrzeugzahl obsolet.

Fazit
Die gezeigten Beispiele machen deutlich, dass Einsparungen bereits mit geringen Mitteln erzielt werden können. Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Fuhrpark ist machbar – und seine Rolle in der Wertschöpfungskette wird dadurch gestärkt. Maßnahmen können jedoch nur dann wirksam sein, wenn das Controlling stimmt. Intelligentes Fahrzeugmanagement mit der PINCAR Suite stellt Ihnen die dazu benötigten Instrumente zur Verfügung.


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