PINCAR-Management durch Vertriebsvorstand erweitert
Zum 1. April 2007 hat die PINCAR AG ihren Vorstand erweitert und damit wichtige Weichenstellungen für die Zukunft getroffen. Neben Unternehmensgründer Robert Riegler wurde K.-Theodor Hermann als neues Mitglied in den Vorstand berufen.
Mit langjähriger Erfahrung aus Führungstätigkeiten in der Automobilbranche verantwortet er künftig die Bereiche Vertrieb und Marketing. Mehr dazu erfahren Sie im log-in-Interview:
log-in:
Zu Ihrer Berufung in den Vorstand der PINCAR AG möchten wir sie zunächst beglückwünschen. Bitte erzählen Sie unseren Lesern etwas über sich und ihre bisherigen Tätigkeiten.
Hermann:
Die Glückwünsche nehme ich für das gesamte PINCAR-Team entgegen, denn hier ist auf vielen Ebenen Beachtliches geleistet worden. Das gilt für die Mitarbeiter ebenso wie für unsere Entwicklungspartner. Ich selbst komme aus der Automobilbranche und habe dort in leitenden Funktionen für verschiedene inhabergeführte Unternehmen gearbeitet. Bedingungslose Kundenorientierung war dabei unerlässlich. Dieses Prinzip steht auch bei PINCAR im Mittelpunkt und wir wollen es konsequent weiterverfolgen und ausbauen.
log-in:
Wo steht PINCAR Ihrer Einschätzung nach heute?
Hermann:
Das von PINCAR entwickelte Konzept ist innovativ und basiert auf einer soliden technischen Grundlage. Zunächst in Feldtests und Pilotprojekten, inzwischen auch in verschiedenen Kundenprojekten, konnte die Funktionsfähigkeit des Systems nachgewiesen und auf die spezifischen, praxisbezogenen Anforderungen des mobilen Nutzers hin optimiert werden. Es läuft absolut stabil und bietet zudem eine hohe Manipulationssicherheit. Damit steht eine marktreife Lösung zur Verfügung, die sich hinsichtlich ihrer Technologie und ihres Leistungsspektrums eindeutig von den Angeboten des Wettbewerbs unterscheidet und einen tatsächlichen Mehrwert bietet. Der Fokus ist zunächst auf den deutschen Markt ausgerichtet, wo der Markteintritt inzwischen vollzogen ist. Bestehende Kontakte ins europäische Ausland wollen wir anschließend vertiefen.
log-in:
Welche Vorteile bietet PINCAR?
Hermann:
PINCAR ist heute weltweit patentiert, insbesondere in den wichtigsten Automobilmärkten. Im Pkw-Bereich ist es das zurzeit einzige verfügbare Fahrzeugmanagementsystem, das die CAN-BUS-Technologie nutzt, um exakte Daten über den Kilometerstand oder den Kraftstoffverbrauch direkt aus dem Fahrzeug heraus zu ermitteln. Die Übertragung von Informationen ohne Medienbruch garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit. Mit der Zulassung durch das Kraftfahrtbundesamt kann PINCAR bereits heute in allen wichtigen Fahrzeugmodellen in Deutschland installiert und betrieben werden.
log-in:
Wie wird der Markt auf das Angebot von PINCAR reagieren?
Hermann:
Aus meiner Sicht ist der Markt aus zwei Gründen für unsere Lösungen aufnahmefähig. Beide haben etwas mit Kosten zu tun. Zum einen sind die Unternehmen unter den heutigen Wettbewerbsbedingungen gefordert, die Kostenstruktur ihrer Fuhrparks zu optimieren. Die Möglichkeit, Firmenfahrzeuge gegen einen Kostenbeitrag an Mitarbeiter auszuleihen, ist somit attraktiv. Zum anderen spielt das Thema Umwelt eine immer größere Rolle. Gesetzliche und steuerliche Anforderungen werden das Autofahren weiter verteuern und für viele Bürger stellt sich künftig die Frage, ob es noch Sinn macht, ein eigenes Fahrzeug besitzen und finanzieren zu müssen. Dadurch gewinnen neue Modelle zur Gestaltung von Mobilität an Gewicht, wie z.B. das Carsharing. In beiden Fällen wird ein einfaches, nachvollziehbares und exaktes Abrechnungssystem benötigt. Genau das leistet PINCAR.
log-in:
Wird elektronisches Fahrzeugmanagement demnächst so selbstverständlich sein wie es Freisprecheinrichtungen und Navigationssysteme heute schon sind?
Hermann:
Wenn man die politischen Diskussionen verfolgt, dass etwa die Kfz-Besteuerung demnächst nach Schadstoffemissionen bemessen werden soll, wird klar, dass das Autofahren für den Verbraucher immer komplexer wird. Davon sind insbesondere Berufsgruppen betroffen, die ein Fahrtenbuch führen müssen, um private und dienstliche Angelegenheiten voneinander zu trennen. Die elektronische Datenbearbeitung schafft hierbei eine eindeutige Erleichterung, für den Nutzer ebenso wie für die Unternehmensadministration. Nützliche Hilfsmittel werden dabei auf große Akzeptanz stoßen, zumal dann, wenn sie nahezu unsichtbar im Fahrzeug installiert werden können.
log-in:
Wo liegt das Marktpotenzial für PINCAR?
Hermann:
Die größten Möglichkeiten liegen sicherlich im Flottenbereich und im Carsharing. Die Nutzung von Fahrzeugen durch verschiedene autorisierte Personen, die exakte Zuordnung von zurückgelegten Kilometern und die steuerliche Abrechnung ? das alles kann mit PINCAR erfasst und verarbeitet werden. Auseinandersetzungen darüber, wer wann wie viele Kilometer mit welchem Fahrzeug gefahren ist, werden dadurch vermieden. Darüber hinaus ist PINCAR auch für Nutzfahrzeuge eine interessante Option. Kommunalfahrzeuge wie Mülltransporter, Straßenreinigungsmaschinen oder Winterdienste können damit jederzeit nachvollziehbar und zweifelsfrei die von Ihnen erbrachten Dienstleistungen Dienstleistungen nachweisen und abrechnen. Logistikdienstleister wie z.B. Paket- und Transportdienste können von diesen Möglichkeiten ebenso profitieren wie etwa ambulante Pflegedienste. Auch die Möglichkeit zur Überprüfung und Optimierung von Fahrtstrecken ist ein Tool, das in vielen Bereichen verwendet werden kann.
log-in:
Welche technischen Innovationen können wir in Zukunft von PINCAR erwarten?
Hermann:
In der Entwicklung befinden sich zurzeit verschiedene Lösungen zur Kombination der PINCAR-Telematik mit Telekommunikationseinrichtungen, die eine direkte Verbindung zwischen den Systemen ermöglichen. Damit könnten z.B. Umroutungsaufträge für Servicetechniker oder Auslieferungsfahrer direkt ins Fahrzeug übertragen werden. Auch für zahlreiche Dienstleistungsunternehmen sind solche Lösungen interessant.
log-in:
Eine abschließende Frage: Werden Sie das Telematik-Gerät von PINCAR selbst in Ihrem Fahrzeug nutzen?
Hermann:
Selbstverständlich, um jederzeit die Zuverlässigkeit und Einsatzmöglichkeit demonstrieren zu können. Außerdem wird es mir helfen, die private Steuerbelastung meines Fahrzeuges in Grenzen zu halten, da ich die überwiegend berufliche Nutzung mittels der PINCAR Suite und ihrer einfachen Handhabung nachweisen kann.
Zur Person
- K.-Theodor Hermann, Jahrgang 1949
- Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg
- Abschluss als Diplomkaufmann
- 30 Jahre kaufmännische Berufserfahrung in mittelständischen Unternehmen
- ab 1995 in leitenden Funktionen für die Emil Frey Gruppe Deutschland tätig, zuletzt als Geschäftsführer der EFA Autoteilewelt GmbH, Stuttgart.
- Berufung in den Vorstand der PINCAR AG zum 1. April 2007